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Nordic Walking

Ursprünglich war Nordic Walking als Sommertraining für alle Spitzenathleten im Biathlon und Langlauf gedacht, doch seit 1997 entwickelt sich diese Sportart zur Massenbewegung. Von Finnland aus, über die Vereinigten Staaten, Japan und Mitteleuropa bewegen sich Jung und Alt an Stöcken. Gerade für Gesundheitssportler ist es eine ideale Alternative zu den traditionellen Ausdauersportarten.

Die Belastung der Gelenke wird verringert. Der Stockeinsatz verteilt die Aufprallkräfte gleichmäßiger als beim Joggen und entlastet die Gelenke. Der Oberkörper wird gestärkt, Brust- und Schultermuskulatur werden durch den Stockeinsatz gekräftigt. Dabei werden bis zu 90 Prozent der gesamten Körpermuskulatur beansprucht. Haltungsfehler und daraus resultierende Schulter-, Nacken- und Rückenschmerzen werden häufig behoben. Als Osteoperose-Prophylaxe eignet sich Nordic Walking besser als Sportarten wie Schwimmen oder Radfahren, da das ganze Körpergewicht das Skelett belastet und somit stärkt. Trotz der geringen Intensität fordert Nordic Walking ausreichend das Herz-Kreislauf-System.", so warb der Referent für einen Nordic Walking-Einführungskurs.

Vor allem für Menschen die in Zukunft "leichter" durchs Leben gehen möchten, ist Nordic Walking der ideale Einstieg. Der Kalorienverbrauch im Vergleich zum Walken ohne Stöcke steigt um bis zu 20 Prozent, teilweise bis zu 40 Prozent. So verbrennt beispielsweise eine 75 Kilogramm schwere Person in einer Stunde ungefähr 400 Kalorien.

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